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Mainz Biomed: Schicksal hängt an strategischem Investor

Mainz wie es singt und lacht? Wohl kaum, wenn man Mitarbeiter oder Aktionär bei der Mainz Biomed NV ist, die sich gerade an den Mr.-Turnaround David Lazar anhängt und dafür zwar eine Privatplatzierung in Höhe von insgesamt 6 Mio. US-Dollar erlöst. Doch was danach mit dem Unternehmen passieren wird, ist mehr als fraglich. Nur für den einstigen Gründungort in Mainz sieht man klarer aber nicht rosig: dort sollen die Lichter ausgehen.

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Mainz Biomed N.V. (NASDAQ: MYNZ) hat eine Privatplatzierung über 6,0 Mio. US-Dollar mit Investor David Lazar abgeschlossen. Die Finanzierung erfolgt in zwei Tranchen zu je 3,0 Mio. US-Dollar über wandelbare, nicht rückzahlbare Vorzugsaktien; die erste Tranche wurde am 13. Februar 2026 umgesetzt, die zweite Tranche ist für Mitte April geplant. Der Nettoerlös dient der Sicherung des laufenden Betriebs, der Begleichung von Verbindlichkeiten und der Umsetzung sogenannter „strategischer Initiativen“.

David Lazar wurde im Zuge der Finanzierung zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt. Das Unternehmen fokussiert sich nun auf die Weiterentwicklung seines Programms zur Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs in den USA und prüft gleichzeitig strategische Alternativen zur Steigerung des Aktionärswerts. Parallel werden Vermögenswerte im Bereich Darmkrebsvorsorge veräußert, während insbesondere der Betrieb der deutschen Tochtergesellschaft eingestellt wird.

Ein wenig sachlichen Hintergrund zur Firma gibt es auf den |transkript-Seiten immer wieder, jedoch waren die Meldungen der letzten Zeit nicht immer wirklich sachdienlich zur Lageeinschätzung. Genügend Geld hatte das Unternehmen in den Jahren durchaus einsammeln können, doch genügt hat es wohl doch nicht am Ende.

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